Arbeiten am Hochperron werden auf Eis gelegt

Die Verantwortlichen der Rigi Bahnen AG haben beschlossen, mit den Arbeiten am denkmalgeschützten Hochperron erst dann zu beginnen, wenn die Finanzierung geregelt ist. Grund dafür sind unvorhergesehene Kostenerhöhungen sowie Diskussionen über die Finanzierung.

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Der Hochperron der Rigibahnen in Goldau. (Bild: Archiv Neue SZ)

Der Hochperron der Rigibahnen in Goldau. (Bild: Archiv Neue SZ)

Die Finanzierung der Sanierung soll laut Medienmitteilung der Rigi Bahnen AG vom Donnerstag nicht durch die Rigi Bahnen AG alleine, sondern durch Dritte erfolgen. Nämlich durch die Initianten, welche sie gebeten hätten, das im 2004 bewilligte Projekt im SBB-Bahnhof Arth-Goldau aufzugeben und durch das Projekt «Hochperron» zu ersetzen.

Am Spatenstich des neuen Rigibahnhofs in Goldau vom vergangenen September stellten die Rigi Bahnen den Umbau des pionierhaften Hochperrons, der 1897 im rechten Winkel über den SBB-Gleisen gebaut wurde, vor.

Einerseits sollte der «Reiterbahnhof» 70 Zentimeter angehoben werden. Andererseits hätte er danach nicht mehr als Zugsperron, sondern als Halle für den Personenverkehr mit Ticketverkauf, Shop und Warteraum dienen sollen.

Zufrieden mit Provisorium

Nun aber werden diese Arbeiten vorläufig aufs Eis gelegt. Schliesslich sei man mit dem heute gut funktionierenden Provisorium beim Parkplatz «Eichmatt» gut bedient und somit in der glücklichen Lage, nicht auf das Hochperron angewiesen zu sein, heisst es in der Mitteilung weiter.

Auch die Anhebung des Hochperrons auf 70 Zentimeter sei für die Rigi Bahnen nicht nötig. Die SBB oder der Bund müssten das Perron selber anheben, weil der Nord-Süd-Korridor das erhöhte Profil bedinge.

Vorläufig will sich die Rigi Bahnen AG nur um die Sicherheit der Hochperronbrücke kümmern, damit die SBB-Strecke nicht gefährdet ist.

sda/ks