ARBEITSGRUPPE: Eltern sollen wieder Vorbilder werden

Eine Schwyzer Arbeitsgruppe hat zum Ziel, Verhaltensauffälligkeiten von Ju­gendlichen früher zu erkennen. Auch Eltern sollen mehr in die Pflicht genommen werden.

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Claudia Kälin-Treina. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Claudia Kälin-Treina. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Die Arbeitsgruppe «mehr Mitwirkungs­pflicht der Eltern» möchte die Rechte und Pflichten der Eltern unter­stützen und klarer reglementieren. Jugendliche sollen «lernen, dass Regelbrüche Konsequenzen haben.»

Claudia Kälin-Treina aus Wilen leitet die Arbeitsgruppe, der unter anderem Staatsanwalt Benno Annen, Nationalrat Peter Föhn und Erziehungsrat Andreas Zehnder angehören. «Uns ist vor allem die Schnelligkeit der Verfahren wichtig. Läuft in der Schule etwas verkehrt, muss es innerhalb von drei Tagen eine griffige Sanktion geben», sagt Kälin. Jugendliche sollen nicht erst aufgegriffen werden, wenn sie bereits straffällig geworden sind.

Kälin und ihrem Team ist es auch wichtig, dass Eltern in die Pflicht genommen werden. «Wir müssen nicht die Kollegen unserer Kinder, sondern in erster Linie Eltern und damit Vorbilder sein», betont Kälin.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.