ARBEITSLOSE: Nidwalden überrascht mit Positivergebnis

Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg im Dezember auf 4,4 Prozent. Alle Zentralschweizer Kantone liegen deutlich unter dem Schweizer Mittel.

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Eine junge Frau studiert den Stellenteil. (Archivbild Esther Michel; gestellte Szene)

Eine junge Frau studiert den Stellenteil. (Archivbild Esther Michel; gestellte Szene)

Luzern hat in der Region weiterhin die höchste Arbeitslosenquote: Die genau 300 zusätzlich gemeldeten Stellensuchenden ergeben eine Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent. Den tiefsten Anteil an Stellensuchenden gibt es immer noch im Kanton Uri. Hier sind 320 Leute beim RAV gemeldet, und die Quote liegt bei unter 2 Prozent.

Der Bergkanton profitiert speziell vom Grossprojekt in Andermatt und von der Dauerbaustelle Neat. Eher überraschend ist die Entwicklung im Kanton Nidwalden: Dort waren Ende Dezember 26 Menschen weniger beim RAV gemeldet. «Es gab doch einige Leute, die sich im Gastgewerbe und im Tourismus kurzfristig eine Saisonstelle sichern konnten», sagt Tomas Joder, Chef des RAV von Nid- und Obwalden.

Stefan Waldvolgel/Neue LZ