Arbeitslosigkeit im November auch in der Zentralschweiz gestiegen

In den sechs Zentralschweizer Kantonen sind im November 6945 Personen als Arbeitslose registriert gewesen, 314 mehr als im Oktober 2018. Gegenüber November 2017 ist die Zahl der Arbeitslosen indes um 922 zurückgegangen.

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Das RAV in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 10. März 2010))

Das RAV in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 10. März 2010))

(sda) Damit hat sich in der Zentralschweiz die Lage auf dem Arbeitsmarkt gleich entwickelt wie in der gesamten Schweiz: Die Arbeitslosenquoten sind tiefer als vor einem Jahr, aber höher als im Oktober 2018.

Eine kleine Ausnahme bildet der Kanton Zug. Zug hat die höchste Arbeitslosenquote der Zentralschweiz. Die Quote verharrte gegenüber dem Vormonat unverändert bei 2,1 Prozent, die Zahl der Arbeitslosen ging sogar ganz leicht zurück, nämlich um 3 auf 1442. Gegenüber dem November 2017 sank die Quote um 0,2 Prozentpunkte.

Zahlenmässig am meisten Arbeitslose gibt es im Kanton Luzern. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im November gegenüber dem Vormonat um 188 auf 3765. Die Quote stieg von 1,6 auf 1,7 Prozent und blieb damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Im Kanton Schwyz stieg die Zahl der Arbeitslosen im November um 55 auf 1132, die Quote wurde dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent erhöht. Gegenüber den Vorjahresmonat weist Schwyz mit 0,5 Prozentpunkten den stärksten Rückgang in der Zentralschweiz aus.

Tiefe Arbeitslosenquoten haben die Kantone Uri (1,0 Prozent), Obwalden (0,8 Prozent) und Nidwalden (1,1 Prozent). Auch hier wurden mehr Arbeitslose gezählt als im Oktober 2018, aber weniger als im November 2017.