ARBEITSMARKT: Ein Hoffnungsschimmer auf dem Arbeitsmarkt

Die Prognosen für den Schweizer Arbeitsmarkt sehen nicht so schlecht aus. Am optimistischsten sind die Arbeitgeber in der Zentralschweiz.

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Die Arbeitgeber in der Zentralschweiz sind optimistisch: Anfang 2010 soll es wieder mehr Anstellungen geben. Gestelltes Bewerbungsgespräch. (Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

Die Arbeitgeber in der Zentralschweiz sind optimistisch: Anfang 2010 soll es wieder mehr Anstellungen geben. Gestelltes Bewerbungsgespräch. (Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

Entgegen den Prognosen der Ökonomen zeigt die jüngste Umfrage des Personalvermittlers Manpower für den Schweizer Arbeitsmarkt nach zehn rückläufigen oder stabilen Quartalen erstmals wieder leicht bessere Beschäftigungsaussichten. Zehn Prozent von 850 befragten Arbeitgebern erwarten demnach für das erste Quartal 2010 eine Zunahme ihrer Personalbestände und nur noch sechs Prozent einen weiteren Rückgang. 78 Prozent jedoch erwarten gar keine Veränderung.

Regional sind die Arbeitgeber bei sieben untersuchten Regionen in der Zentralschweiz am optimistischsten. Mit einer Netto-Arbeitsmarktprognose von plus 20 Prozent verzeichnet sie auch den grössten Anstieg im Jahresvergleich (plus 19 Prozent), heisst es in einer Mitteilung von Manpower.

In der Ostschweiz sind die Aussichten hingen weiter gefallen und haben den tiefsten Wert seit Einführung des Barometers im dritten Quartal 2005 erreicht. Aufgeschlüsselt nach Sektoren geben sich der Dienstleistungssektor mit Banken, Versicherungen und Immobilien sowie das Gastgewerbe am zuversichtlichsten. Schlecht sieht es hingegen in der Energie- und Wasserversorgung aus.

ap/ana