ARBEITSMARKT: Obwalden mit höherer Arbeitslosenquote im Mai

In Obwalden ist die Arbeitslosenquote im Mai gegen den nationalen Trend leicht gestiegen, in Nidwalden blieb sie unverändert. In den anderen Zentralschweizer Kantonen hat die Quote um 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte abgenommen.

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Obwalden weist eine höhere Arbeitslosenquote aus. (Archivbild Neue LZ)

Obwalden weist eine höhere Arbeitslosenquote aus. (Archivbild Neue LZ)

In der Schweiz hat vom April 2014 zum Mai 2014 die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte von 3,2 Prozent auf 3,0 Prozent abgenommen. Deutlich unter diesem Wert bewegt sich die Arbeitslosenquote in der Zentralschweiz - Nidwalden, Obwalden und Uri sind die drei Kantone mit den tiefsten Arbeitslosenquoten in der Schweiz.

Am höchsten war die Quote im Mai in der Zentralschweiz in Zug mit 2,2 Prozent (-0,1 Prozentpunkte gegenüber April), am tiefsten in Nidwalden mit 0,9 Prozent (unverändert). Dazwischen liegen Luzern (1,8/-0,1), Schwyz (1,5/-0,1) und Uri (1,0/-0,2).

Wie Uri weist auch Obwalden eine Quote von 1,0 Prozent aus. Hier hat die Quote aber um 0,1 Prozentpunkte zugenommen. Obwalden ist der einzige Kanton der Schweiz, in dem die Arbeitslosenquote im Mai 2014 im Vergleich zum Vormonat gestiegen ist, sie ist aber noch immer die zweittiefste der Schweiz.

Die Zahl der Arbeitslosen hat in Obwalden im Mai 2014 gegenüber April 2014 um 18 oder 9,3 Prozent auf 211 zugenommen. Eine minime Zunahme, die sich nicht auf die Quote auswirkte, weist Nidwalden aus. Dort ist die Zahl der Arbeitslosen um 2 oder 1,0 Prozent auf 208 gestiegen.

In der Zentralschweiz gab es im Mai 7236 Arbeitslose, 399 weniger als im Monat zuvor und 233 mehr als im Mai vor einem Jahr. Mehr als die Hälfte lebte im Kanton Luzern (3915/-233 gegenüber April 2014). In Zug waren 1433 (-51) Arbeitslose registriert, in Schwyz 1278 (-97) und in Uri 191 (-38).

Uneinheitlich haben sich die Arbeitslosenquoten im Jahresvergleich entwickelt. Gegenüber Mai 2013 weisen Uri (-0,2 Prozentpunkte) und Nidwalden (-0,1) eine tiefere Arbeitslosenquote aus, Luzern eine unveränderte und Schwyz (+0,1), Obwalden (+0,1) und Zug (+0,2) eine höhere. (sda)