Archäologie: Luzern hilft Ob- und Nidwalden

Ob- und Nidwalden verfügen über keine ausgebildeten Archäologen. Bei Bedarf werden auswärtige Fachleute angeheuert . Nun haben die beiden Kantone eine Vereinbarung mit Luzern abgeschlossen.

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Ein Taucher bei archäologischen Untersuchungen einer Pfahlbausiedlung in Kehrsiten. (Bild: Archiv PD)

Ein Taucher bei archäologischen Untersuchungen einer Pfahlbausiedlung in Kehrsiten. (Bild: Archiv PD)

In einer Medienmitteilung betonen die Kantone Ob- und Nidwalden, wie reich ihre Gebiete an archäologischen Funden seien. Als Beispiele dienen der römischer Gutshof in Alpnach OW oder Pfahlbausiedlungen in Kehrsiten NW. Archäologische Abklärungen konnten die beiden Kantone nur in Einzelfällen durchführen. Denn es fehlen in den zuständigen Dienststellen ausgebildete Fachleute und damit auch die fachliche Unterstützung für die archäologische Arbeiten.

Vereinbarung über vier Jahre

Gemäss der am Donnerstag unterzeichneten Dienstleistungsvereinbarung will die Kantonsarchäologie Luzern die Fachstellen in Ob- und Nidwalden in den nächsten Jahren beraten und bei archäologischen Begleitungen und Bauvorhaben unterstützen. Die Vereinbarung ist auf vier Jahre befristet.

Der Kanton Luzern stellt seine Leistungen jährlich in Rechnung. Die Kosten werden aus den ordentlichen Budgets der Fachstellen finanziert und belasteten den Haushalt nicht zusätzlich, halten Ob- und Nidwalden fest.

sda/ks