ARTEN: Gefahr durch gebietsfremde Lebewesen

Immer mehr gebietsfremde Arten breiten sich in der Schwyzer Flora und Fauna aus. Einige verdrängen dabei die ein­heimischen Pflanzen und Tiere.

Drucken
Teilen
Der Kamberkrebs verdrängt einheimische Arten. (Bild pd)

Der Kamberkrebs verdrängt einheimische Arten. (Bild pd)

Neobioten sorgen für Artenvielfalt und stellen gleichzeitig eine Gefahr dar. Diese fremden Pflanzen und Tiere gedeihen auch hier prächtig. Sie breiten sich so stark aus, dass es zur Verdrängung von einheim­ischen Arten kommen kann. Wegen der Klimaerwärmung gibt es immer mehr Zugvögel, die bei uns bleiben und nicht mehr weiter in den Süden ziehen. Die meisten neuen Arten werden jedoch von Menschen eingeführt oder eingeschleppt.

«In unserer Gegend ist diesbezüglich nach wie vor der Kamberkrebs ein grosses Thema», sagt Theo Weber, Vorsteher des Amtes für Wald und Naturgefahren. «Am Sihlsee vermehrt er sich invasiv und frisst allen anderen Tieren die Nahrung weg.» Der Flusskrebs stammt ursprünglich aus dem Osten der USA und soll 1890 durch einen Sportfischer versuchsweise in das Gewässersystem der Oder eingeführt worden sein. Von dort aus breitete er sich sehr schnell in andere Gewässer aus.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.