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ARTENSCHUTZ: Edelkrebse erhalten am Rossberg eine neue Heimat

Auf einem Bauernhof am Südhang des Rossbergs ob Sattel SZ erhalten einheimische, vom Aussterben bedrohte Edelkrebse im Rahmen eines Revitalisierungsprojekts vorübergehend eine neue Heimat. Die Flusskrebse sollen später wieder in der freien Natur leben können.
Astacus astacus: Der sogenannte Edelkrebs oder Europäischer Flusskrebs ist die grösste der in Europa heimischen Krebsarten. (Bild: Archiv Neue LZ)

Astacus astacus: Der sogenannte Edelkrebs oder Europäischer Flusskrebs ist die grösste der in Europa heimischen Krebsarten. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Krebsweiher auf dem Hof von Bruno und Regula Betschart in Sattel ist Teil des Revitalisierungsprojekts für den grösstenteils eingedolten Hof-Bach und für in diesem Gebiet aufstossende Quellen.

Wie die Gemeinde Sattel am Donnerstag mitteilte, soll der Teich ein Stützpunkt werden für die Krebspopulation. Die Krebse sollen sich später in den zahlreichen Gewässern talwärts ausbreiten. Der WWF ist Pate des Projekts. Ein Verein soll helfen, die noch fehlenden Finanzen zu beschaffen.

Der Edelkrebs ist eine in der Schweiz einheimische Flusskrebsart. Er ist mit bis zu 20 Zentimeter Körperlänge (ohne Scheren) der grösste Krebs hierzulande. Der Edelkrebs ist aber in weiten Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes verschwunden, unter anderem wegen der Krebspest. (sda)

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