ARTH: Arth lässt den Steuerfuss unverändert

Der Gemeinderat Arth hat den Voranschlag 2010 veröffentlicht. Neben dem Steuerfuss bleibt auch der Stromtarif der Gemeindewerke unverändert.

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Die Gemeinde Arth. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Gemeinde Arth. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Gemeinderat Arth rechnet damit, dass die Rechnung 2009 mit einem geringen Verlust abschliessen wird. Wie die Gemeinde mitteilt, weist der Voranschlag 2010 bei einem Aufwand von 33,95 Millionen Franken und einem Ertrag von 32,9 Millionen Franken einen Mehraufwand von rund 1,06 Millionen Franken auf. Bei den Berechnungen wurde der Steuerausfall infolge der Steuergesetzesrevision berücksichtigt.

Genug Eigenkapital, Steuerfuss bei 160 Einheiten
Das erwartete Defizit kann laut Mitteilung durch das vorhandene Eigenkapital von über 7 Millionen Franken «problemlos gedeckt werden». Insgesamt sind Bruttoinvestitionen von rund 6 Millionen Franken vorgesehen.

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, den Steuerfuss unverändert auf 160 Einheiten zu belassen.

Strom- und Wassertarif bleiben unverändert
Beim Elektrizitätswerk Arth rechnet man auch 2010 mit einer Stromverbrauchszunahme von rund 2 Prozent. Laut Mitteilung der Gemeinde Arth sehen sich die Gemeindewerke mit steigenden Netznutzungspreisen konfrontiert. Trotzdem können in der Gemeinde Arth die seit April 2009 gültigen Strompreise 2010 unverändert belassen werden.

Mittelfristig müssen jedoch auch die Stromkunden des Elektrizitätswerks Arth mit einem Anstieg der Energiepreise rechnen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Beim Wasserwerk Arth rechnen die Gemeindewerke wie in den Vorjahren mit einer ausgeglichenen Rechnung. Die seit 1981 gültigen Wassertarife können unverändert belassen werden. Als Ersatz für das Grundwasserpumpwerk St. Georg ist seit längerem das Pumpwerk Feld geplant. Dieses sollte im Jahr 2010 seinen Betrieb aufnehmen können.

ana