ARTH: Bedingte Freiheitsstrafe wegen Brandstiftung

Die Schwyzer Staatsanwaltschaft hat einen Mann wegen Verursachens einer Feuersbrunst zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 180 Tagen verurteilt. Er legte im Sommer 2013 einen Brand in einem Lagergebäude in Arth. Zur Tatzeit war er eingeschränkt zurechnungsfähig.

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Das brennende Gebäude in Arth am Zugersee. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Das brennende Gebäude in Arth am Zugersee. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Die Schwyzer Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag auf Anfrage eine Meldung in der Samstagsausgabe des «Blick». Der heute 59-jährige Verurteilte habe zur Tatzeit an einem nicht erkannten Diabetes - im Volksmund als Zuckerkrankheit bekannt - gelitten. Dieser Umstand wirkte sich strafmildernd aus.

Ein medizinisches Gutachten kam laut der Mitteilung der Staatsanwaltschaft zum Schluss, dass der Mann wegen der Erkrankung eingeschränkt zurechnungsfähig war. Er war unmittelbar nach der Tat festgenommen worden und verbrachte insgesamt 25 Tage in Untersuchungshaft.

Das Feuer legte der Verurteilte am 7. Juli 2013. Das Lagergebäude an der Luzernerstrasse, direkt am Zugersee, wurde vom Brand vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Strafbefehl ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft rechtskräftig.

sda