ARTH: Die Quaianlage soll grösser werden

Das Seeufer von Arth soll attraktiver werden. Für die Vergrösserung und Neugestaltung der Quaianlage will der Gemeinderat 3 bis 5 Millionen Franken einsetzen.

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Präsentieren die Pläne (v.l.): Ruedi Frei, Gemeinderat und Präsident Planungskommission, Gemeindepräsident Peter Probst und André Birrer, Abteilungsleiter Bau, Landschaft und Sicherheit. (Bild Hansruedi Schnüriger/Neue SZ)

Präsentieren die Pläne (v.l.): Ruedi Frei, Gemeinderat und Präsident Planungskommission, Gemeindepräsident Peter Probst und André Birrer, Abteilungsleiter Bau, Landschaft und Sicherheit. (Bild Hansruedi Schnüriger/Neue SZ)

Die Gemeinde Arth will die Quaianlagen beleben. Erreicht werden soll dies durch eine neue Gestaltung des Uferbereiches des Zugersees. Vorgesehen ist eine Aufschüttung zwischen Naberi und Brüezigen, wie der Gemeinderat an einer Presseorientierung am Dienstag erklärte.

200'000 Kubikmeter Sand
Ziel der Aufschüttung ist es, den Uferbereich um rund 20 Meter zu verbreitern und den Uferabschnitt attraktiver zu gestalten. Auch will man den Zugang zum Wasser erleichtern. Zusätzlich ist im mittleren Teil des Uferabschnitts ein Gebäude geplant, welches vielseitig nutzbar sein soll.

Für dieses Vorhaben werden rund 200'000 Kubikmeter Schüttmaterial benötigt. Dieses sollte im Idealfall von Bauvorhaben in der Umgebung stammen. «Tunnelausbruchmaterial, Felsaushub oder ähnliche Materialien, würden sich hier eignen», erklärte Gemeinderat Ruedi Frei, der Präsident der Planungskommission ist. Zuerst muss aber die technische Machbarkeit des Projekts geklärt werden.

Vor allem wird geprüft, ob die Aufschüttung des Seeufers im geplanten Umfang durchführbar und der Boden des Arther Seebeckens stabil genug ist, um die Last der Aufschüttung zu tragen. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, werden in nächster Zeit Sondierbohrungen durchgeführt. Die Resultate werden noch diesen Herbst erwartet.

Volksentscheid zur Umzonung 2010
Bisher befindet sich die Seeuferanlage in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Damit ein Ausbau der heutigen Quaianlage möglich ist, muss das Gebiet in eine öffentliche Zone mit Sondernutzungen umgezont werden. Dafür ist ein Volksentscheid erforderlich, welcher für Mitte 2010 geplant ist.

Es ist vorgesehen, die Seeufergestaltung durch eine private Trägerschaft realisieren zu lassen. Diese hätte die Möglichkeit, von den Lieferanten für die grossen Mengen Schüttmaterial eine Deponiegebühr zu verlangen. Mit Hilfe dieser Gebühren soll die Aufschüttung finanziert werden. Die Gemeinde rechnet hierfür mit Kosten von 3 bis 5 Millionen Franken.

Hansruedi Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.