ARTH: Entwässerung kostet 4,5 Millionen Franken

Die Gemeinde Arth plant an ihrer Zukunft. Dazu gehört der generelle Entwässerungsplan (GEP). Neue Bauzonen sind berücksichtigt. Kosten: über 4,5 Millionen.

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Erwin Müller, Bereichsleiter Gewässerschutz der Gemeinde Arth, hat für die Gemeinde das GEP erarbeitet. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Erwin Müller, Bereichsleiter Gewässerschutz der Gemeinde Arth, hat für die Gemeinde das GEP erarbeitet. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Für die kanalisationstechnische Erschliessung in der Gemeinde Arth der verschiedenen Bauzonen wurde bereits 1978 ein genereller Kanalisationsplan erstellt. Jetzt geht die Gemeinde Arth einen Schritt weiter. Erwin Müller, Bereichsleiter Gewässerschutz hat in den letzten Jahren ein umfangreiches Werk erstellt. «Ab heute Freitag liegt der generelle Entwässerungsplan bei der Gemeinde zur Einsicht auf», so Erwin Müller. Der GEP, wie die Kurzfassung auch bezeichnet wird, umfasst mehrere hundert Seiten Grundlagendaten, zahlreiche Pläne und auch mögliche Ausführungsbestimmungen und bauliche Massnahmenpläne.

Auch Zukünftiges berücksichtigt
Wie Erwin Müller weiter ausführte, habe man im GEP auch die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde berücksichtigt. «Die kanalisationstechnische Erschliessung ist mehr als nur eine Bestandesaufnahme der vorhandenen Kanalisation und ihres Zustandes in den verschiedenen Bauzonen. Im GEP sind auch Gebiete enthalten, die in den kommenden Jahren zu Bauzonen umgezont werden könnten», so Erwin Müller. Die hydraulische Berechnung sei für den Endausbau der Siedlungsgebiete, inklusive Richtplan und Reservegebiete, berechnet. Die Berechnungen dienten als Dimensionierungsgrundlage für die Kanalisationsleitungen.

40 Kilometer Leitungen
Das Kanalisationsnetz der Gemeinde Arth umfasst zirka 40 Kilometer Leitungen und rund 1000 Kontrollschächte. Das Einzugsgebiet inklusive der Reservegebiete für die hydraulische Berechnung ist im GEP auf 296 Hektaren festgelegt worden. Davon sind 220 Hektaren gültige Bauzonen.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.