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ARTH-GOLDAU: Bombenalarm ohne Konsequenz

Am Donnerstag hatte die Polizei den Bahnhof Arth-Goldau mit einem Grossaufgebot abgeriegelt. Grund war ein verdächtiger Rucksack. Der Schwyzer Polizeisprecher Florian Grossmann äussert sich zu den Folgen des Einsatzes.
Der abgesperrte Bahnhof Arth-Goldau am Donnerstagmittag. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Der abgesperrte Bahnhof Arth-Goldau am Donnerstagmittag. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Nach dem Bomben-Fehlalarm vom Donnerstag am Bahnhof Arth-Goldau (wir berichteten) muss der Mann, der seinen Rucksack vergessen hatte, mit keinen Konsequenzen rechnen. Zwar wurde dadurch ein Grosseinsatz mit rund 50 Rettungskräften und dementsprechend hohe Kosten verursacht, doch da keine Absicht dahintersteckte, wird er nicht zur Rechenschaft gezogen. «Es liegt kein strafrechtlich relevantes Verhalten vor», bestätigt Polizeisprecher Florian Grossmann.

Wie teuer der Einsatz den Steuerzahler zu stehen kommt, kann und will Grossmann nicht beziffern: «Solche Einsätze gehören wie andere auch zum Grundauftrag der Polizei.» Auch die Medienstelle der SBB will keine Aussagen zum «Schaden» im Zusammenhang mit den ausgefallenen Zügen machen.

Im Nachhinein stellt sich die Frage, ob die Aktion wegen eines vergessenen Rucksacks nicht übertrieben war. «Nein», sagt Grossmann klar. Die Frau, die Alarm geschlagen hatte, habe korrekt gehandelt. Grundsätzlich solle man Verdächtiges der Polizei melden. Diese schätze die Situation ein und leite bei Bedarf die notwendigen Massnahmen ein. «Die Sicherheit geht vor, lieber einmal zu viel ausrücken als einmal zu wenig», bringt es Grossmann auf den Punkt. (cc)

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