ARTH-GOLDAU: Cabriobahn wird zum Exportschlager

Was der Stanserhorn-Bahn Rekordergebnisse beschert, soll auch im mediterranen Klima funktionieren.

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So konnte man bislang noch nie auf die Berge fahren: Gäste geniessen auf der Cabrio-Plattform die Aussicht auf dem Weg zum Stanserhorn. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

So konnte man bislang noch nie auf die Berge fahren: Gäste geniessen auf der Cabrio-Plattform die Aussicht auf dem Weg zum Stanserhorn. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

2013 fuhren fast 170'000 Besucher mit der Cabriobahn auf das Stanserhorn – so viele wie noch nie. Der Erfolg hat sich rasch herumgesprochen. Wie Istvan Szalai, Geschäftsführer des verantwortlichen Seilbahnunternehmens Garaventa nun verrät, liegen dem Unternehmen aus Arth Goldau aus dem Mittelmeerraum konkrete Anfragen vor. Da die Stanserhorn-Bahn nur in den Sommermonaten betrieben werden kann, sei die Bahn für klassische Seilbahndestinationen – zum Beispiel Österreich oder Kanada – eher weniger interessant.

Konkretes verrät Szalai noch nicht. Nur, dass sich die Anfragen aus dem Mittelmeerraum nicht auf urbanes Gebiet beziehen, sondern auf klassische Touristendestinationen. Etwa zu einem Strand. Oder: «Vielleicht gibt es in der Region einen potenziellen Ausflugsberg, der bislang nur schlecht erschlossen war. Die Möglichkeiten sind vielfältig», sagt Szalai.