ARTH-GOLDAU: Dampfrösser und -Perlen

Wenn sich der Himmel verdunkelt, ist das nicht unbedingt ein Wetterumschwung. In Goldau dampften viele Dampfloks und stellten die Sonne in den Schatten.

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Martin Horath neben der über 100 Jahre alten Dampflok der Papierfabrik Perlen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Martin Horath neben der über 100 Jahre alten Dampflok der Papierfabrik Perlen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Schweizer lieben Lokomotiven und ihre Namen. Vor allem, wenn sie kräftig dampfen und qualmen oder vertraute Namen tragen. Und wenn es kräftig qualmt, dass zuweilen gar der Himmel verdunkelt, hebt das höchstens die Stimmung der vielen Dampfbahn-Freaks.

Die Schwyz in Goldau
Ein Beispiel dafür ist die Dampflokomotive E 3/3 der Maschinenfabrik Emil Kessler aus Deutschland. Einst war die «Schwyz» nur noch ein Haufen rostender Stahl und fristete ein armseliges Dasein im Bahnhof Wädenswil. Dann wurde die alte Dame wieder aufgemöbelt, zu einem Bijou; und am Samstag fuhr die 1887 gebaute Tender-Dampflokomotive nach rund 70 Jahren erstmals wieder in den Bahnhof Arth-Goldau ein. «Ein schönes Bild, wie sie zischt und qualmt», sagte Martin Horath bewundernd, «Dampfloki-Doktor» bei den Rigi-Bahnen und Initiator für diesen Grossanlass.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».