ARTH-GOLDAU: Einsprachen gegen Umgestaltung der Strassen

Die Gemeinde plant verschiedene Massnahmen zur Sanierung und Umgestaltung der Strassen in Arth-Goldau. Gegen die Projekte sind Einsprachen eingegangen, was nun zu Anpassungen führt.

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Die Parkstrasse in Goldau mit Länsparkplätzen. (Bild: Archiv / Neue SZ)

Die Parkstrasse in Goldau mit Länsparkplätzen. (Bild: Archiv / Neue SZ)

Gegen das Projekt «Sanierung Parkstrasse» sind zwei Stimmrechtsbeschwerden beim Regierungsrat Schwyz eingereicht worden, informiert die Gemeinde. Die Einsprachen sind eingegangen aufgrund der ausgewiesenen Kosten für die baulichen Massnahmen zur Verdeutlichung der Tempo-30-Zone auf der Park- und Bahnhofstrasse. Gemäss dem Entscheid des Verwaltungsgerichts darf die Gemeinde Arth nun maximal 140'000 Franken für die Planung und Umsetzung dieser Verdeutlichung der Tempo-30-Zone einsetzen. Die Gemeinde sieht im Rahmen dieses Budgets eine Strassenraumgestaltung vor, die beispielsweise die Anordnung von Bäumen innerhalb des Strassenraums und Anpassungen der Beleuchtung hinsichtlich Form, Lichtfarbe und Standort beinhaltet.

Parkplätze bleiben

Die Gemeinde plante im Sinne der Verkehrssicherheit, die Längsparkfelder auf der Parkstrasse aufzuheben und auf der gegenüberliegenden Strassenseite neu anzuordnen. Denn die bei den Einmündungen Gütschweg, Mythen- und Rossbergstrasse abgestellten Fahrzeuge schränken die notwendige Mindestsichtweiten auf die vortrittsberechtigten Fahrzeuge auf der Parkstrasse ein. Gegen das entsprechende Bauvorhaben «Umdisposition Parkplätze entlang Parkstrasse» sind zwei Einsprachen eingereicht worden. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 8. Juli 2013 das Baugesuch zurückgezogen und als gegenstandslos abgeschrieben. Die Längsparkplätze bleiben somit auf der bisherigen Strassenseite. Es werden aber voraussichtlich vier Parkplätze aufgehoben, um die Übersicht der Einfahrten zu verbessern. 

pd/spe