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ARTH: Läuft der Arther Feuerteufel noch frei herum?

Wende im Ermittlungsfall nach den Stallbränden in Arth: Ein Verdächtiger ist aus der U-Haft entlassen worden. Es seien «entlastende Beweise» aufgetaucht, schreiben die Behörden.
Die Brandbekämpfung erstreckte sich über mehrere Stunden. (Bild: (c) Beat Kälin/kameramann.ch)

Die Brandbekämpfung erstreckte sich über mehrere Stunden. (Bild: (c) Beat Kälin/kameramann.ch)

In Arth haben am 10. August und am 12. August zwei Stallgebäude gebrannt (wir berichteten) und wurden vollständig zerstört. Beim zweiten Feuer kamen 170 Schweine ums Leben. «Die Ermittlungen im Zusammenhang mit diesen Brandfällen dauern noch immer an», schreibt die Polizei am Mittwoch in einer Mitteilung.

Die Kantonspolizei teilt am Mittwoch weiter mit: «Der im Zuge der Ermittlungen zur Klärung der Brandfälle in Untersuchungshaft gesetzte 47-jährige Schweizer wurde am 15. September aus der Haft entlassen, da Beweise erhoben wurden, die ihn für den Brand vom 12. August entlasten.»

Auf Anfrage präzisiert der kantonale Staatsanwalt Paul Schmidig: «Es ist ein technisches Beweismittel erhoben worden, das den Verhafteten entlastet». Der Mann besitze somit ein stichfestes Alibi. Da die Behörden von einem Zusammenhang der Brände ausgehen, stehe der Mann nicht mehr im Zentrum der Ermittlungen.

Die Ermittlungen der Kantonalen Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei Schwyz noch immer unter «höchster Priorität» weiterlaufen und würden gegen Unbekannt weitergeführt. Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der bisherigen Erkenntnisse in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Dass bei den Stallbränden, die sich innert zweier Tage rund 250 Meter voneinander entfernt ereignet hatten, ein Zusammenhang bestehe, liege auf der Hand, sagte Schmidig.

gh/sda

Die Feuerwehr bei ihrem nächtlichen Löscheinsatz in Arth. (Bild: Kapo Schwyz)

Die Feuerwehr bei ihrem nächtlichen Löscheinsatz in Arth. (Bild: Kapo Schwyz)

Schutt und Asche nach dem Brand in Arth. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Schutt und Asche nach dem Brand in Arth. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. (Bild Kantonspolizei Schwyz)

Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. (Bild Kantonspolizei Schwyz)

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