ARTH: Unterallmeind beerdigt Schirmhütte

Die Hoffnung bestand bis zuletzt. Aber der Verwaltungsrat der Unterallmeind-Korporation Arth wird das Projekt Schirmhütte beenden. Das Urteil des Schwyzer Verwaltungsgerichts lässt keinen anderen Schritt zu.

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Aus der Traum eines Bergrestaurants «Schirmhütte» – die Unterallmeind-Korporation Arth zieht das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht ans Bundesgericht weiter. (Bild Erhard Gick)

Aus der Traum eines Bergrestaurants «Schirmhütte» – die Unterallmeind-Korporation Arth zieht das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht ans Bundesgericht weiter. (Bild Erhard Gick)

In einer dringend einberufenen Verwaltungsratssitzung hat die Unterallmeind-Korporation Arth (UAK) entschieden, dass das Projekt neue Schirmhütte nicht mehr weiterverfolgt werde. Dazu habe man sich nach einem vernichtenden Urteil des Schwyzer Verwaltungsgerichts entschieden. Wie der Verwaltungsrat der UAK in einer Medienmitteilung festhält, «… sind die Erfolgsaussichten für einen Weiterzug ans Bundesgericht zu gering.» Dazu Verwaltungsratspräsident Franz Kenel: «Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde der Umweltverbände gutgeheissen und sich gegen das Projekt der neuen Schirmhütte ausgesprochen.» Die Argumente der UAK seien zu wenig oder gar nicht gewürdigt worden. Darob sei man enttäuscht.

Bedürfnis war vorhanden

Die Unterallmeind-Korporation Arth habe mehrfach belegt und auch bestätigt erhalten, dass die Standortgebundenheit und das Bedürfnis für ein Bergrestaurant gegeben waren. Dies wurde der UAK auch seitens des Gemeinderates, der kantonalen Ämter und des Schwyzer Regierungsrates mehrfach bestätigt. Nebst der Enttäuschung in der UAK erwachsen der Korporation hohe Anwalts-, Gerichts- und Projektkosten von mehreren 10 000 Franken. Zufrieden mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts zeigten sich hingegen die beschwerdeführenden Umweltverbände. «Wir haben das Urteil mit Genugtuung zur Kenntnis genommen», sagt stellvertretend WWF-Schwyz Geschäftsführer Werner Meier.

Erhard Gick

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