ARTH: Wer zahlt für den alten Güsel?

Vor eineinhalb Jahren wurde im Arther Inseli eine über 50 Jahre alte Deponie entdeckt. Im Mai informierte die Gemeinde erstmals über die Altlasten im Inseli. Neue Erkenntnisse von Seiten des Amts für Umweltschutz stehen aus.

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Für diese Landzunge beim Arther Inseli erarbeitet das Schwyzer Amt für Umweltschutz einen Sanierungsplan. Bild Erhard Gick/Neue SZ

Für diese Landzunge beim Arther Inseli erarbeitet das Schwyzer Amt für Umweltschutz einen Sanierungsplan. Bild Erhard Gick/Neue SZ

Heute steht fest, dass auf dem Inseli, dem Kirchmattli, von 1950 bis 1956 Hauskehricht abgelagert wurde, aber auch hochgiftige Stoffe. Allerdings ist die Substanz der Deponiehülle so konsistent, dass keine Dämpfe austreten und auch das Grundwasser nicht gefährdet scheint.

Curiger beabsichtigte, auf dem Areal drei 10-Familien-Häuser zu realisieren. Bei Sondierbohrungen stiess man auf die Deponie. Nun wäre ein "etwas zügigeres Vorgehen bei den Ämtern schon wünschenswert", so Curiger. Verständlich, denn hinter dem Bauprojekt stehen Investoren mit 15 Millionen Franken für die 30 Mietwohnungen. Das kritisierte Amt für Umweltschutz erteile zu einem laufenden Verfahren keine Auskünfte, sagt Vorsteher Martin Zumstein.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Schwyzer Zeitung vom Samstag.