ARTH: Zugersee-Leiche: Es war kein Verbrechen

Allen Gerüchten, Vermutungen und Verdächtigungen zum Trotz: Der Tod des im Zugersee bei Arth gefundenen 24-Jährigen scheint nicht durch Dritteinwirkung verursacht worden zu sein.

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Blick von oben auf Arth. (Bild mapsearch.ch)

Blick von oben auf Arth. (Bild mapsearch.ch)

Am vergangenen Donnerstag waren Polizeitaucher im Zugersee in Arth auf die Leiche eines 24-jährigen Mannes gestossen. Die Untersuchungs­behörden haben darauf eine Obduktion der Leiche im Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich angeordnet. Zur Klärung des Leichenfundes wurde ein Zeugenaufruf veröffentlicht.

Aufgrund der Resultate der gerichtsmedizinischen Obduktion und dem aktuellen Ermittlungsstand müssen die Untersuchungsbehörden von einem Unfalltod ausgehen, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt. Hinweise auf eine aktive Dritteinwirkung, welche zum Tod des Mannes geführt haben, liegen nicht vor.

Im Zuge der Ermittlungen wurde ein 35-jähriger Mann aus dem Umfeld des Verstorbenen in Untersuchungshaft gesetzt. In der Zwischenzeit ist der Mann wieder aus der Haft entlassen worden.

scd