ARTH/KÜSSNACHT: 800 Tonnen Stahl für viel Strom

35 Monteure der Atel Netz AG und ihrer beauftragten Unternehmungen bauen die Hochspannungsleitung zwischen Arth und Küssnacht. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

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Entlang der Rigi-Nordlehne «leuchten» die neuen bis zu 64 Meter hohen Hochspannungsmasten. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Entlang der Rigi-Nordlehne «leuchten» die neuen bis zu 64 Meter hohen Hochspannungsmasten. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Stahl ist in Europa begehrt. Das hat auch die Atel Netz AG zu spüren bekommen. Der Hochspannungsleitungsbau, die Erneuerung der Masten zwischen Arth und Küssnacht, ist mit einem Monat in Verzug. «Grundsätzlich sind die Lieferverzögerungen des Stahls dafür verantwortlich», sagt Andreas Meier, Atel-Communications. Jetzt aber wurde geliefert, dementsprechend emsig geht es auf den verschiedenen Baustellen zwischen Goldau, Arth und Küssnacht zu. 35 Leitungsmonteure sind mit der Endmontage der 28 Strommasten beschäftigt.

23 Tonnen Schrauben in luftiger Höhe
«Für die 28 Masten werden 800 Tonnen Stahlträger verarbeitet. Pro Mast sind das rund 28 Tonnen Stahl», erklärt Chefmonteur Urs Schenker. Und damit man sich in etwa vorstellen kann, wie viel in luftiger Höhe geschraubt werden muss: es sind 23 Tonnen Schrauben, die auf der 8,5 Kilometer langen Leitungsstrecke für die Stabilität sorgen.

Die Masten sollen bis Ende Monat montiert sein, sagte gestern der zuständige Projektleiter Willi Stäheli. «Nach dem Kabeleinzug wird Ende November der Strom durch die neuen 380-kV-Stränge fliessen.»

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.