ARTH/RIGI FIRST: Viadukt ist aus Sicherheitsgründen gesperrt

Die alte Eisenbrücke Unterstetten ist gefährdet. Sie soll saniert, vor dem Einsturz bewahrt und unter Schutz gestellt werden.

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Die historische Brücke bei Unterstetten, als sie noch von der Rigi-First-Bahn befahren wurde. (Bild Prellbock-Verlag)

Die historische Brücke bei Unterstetten, als sie noch von der Rigi-First-Bahn befahren wurde. (Bild Prellbock-Verlag)

In der Hochblüte der Rigi fuhr ein Tram zur Rigi First. Bei Unterstetten passierte die Bahn eine aus Stahl konstruierte Brücke. Dieses Rigi-Viadukt ist jetzt nicht mehr sicher und musste vorübergehend für den alpwirtschaftlichen Verkehr gesperrt werden. Es bestand Einsturzgefahr. «Für Wanderer besteht allerdings keine Gefahr: Sie können die Brücke problemlos passieren», sagte André Birrer, Leiter der Abteilung Bau der Gemeinde Arth. Ein einheimischer Ingenieur hatte Risse in den Widerlagern entdeckt und daraufhin die Gemeinde und die Eigentümerin informiert. «Die Rigi Scheidegg AG, die Besitzerin der Brücke, beauftragte einen Ingenieur mit der Erstellung eines Gutachtens», so André Birrer weiter.

Dramatisch, aber...
Mit dem Gutachten wurde das Brunner Ingenieurbüro Baumann, Hedinger und Zurfluh betraut. Jakob Hedinger befasste sich schon mit der Sanierung der historischen Wylenbrücke in Brunnen. Er hat jetzt auch die Untersuchung des Unterstetten-Viadukt unter sich. «Es sieht relativ dramatisch aus. Wir haben den Zustand der Brücke genauer analysiert. Wir kommen zum Schluss, dass keine akute Einsturzgefahr besteht. Allerdings mit einer grossen Einschränkung. Man darf die Brücke nicht mehr befahren.» Im nördlichen Widerlager seien Risse vorhanden, wie dies vom einheimischen Ingenieur entdeckt und bemängelt wurde, sagt Hedinger. «Der Zustand wurde mit Recht kritisiert. Wir haben gravierende Schäden an diesen Widerlagern festgestellt.»

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.