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ASYL: Lachen nutzt Zellentrakt als Asylunterkunft um

Die Gemeinde Lachen baut ehemalige Gefängniszellen in eine Asylunterkunft um. Der Komfort wird in dieser höher sein als in anderen Unterkünften für Asylbewerber.
Hier in Lachen werden die Asylbewerber untergebracht. (Bild: Stefan Grüter)

Hier in Lachen werden die Asylbewerber untergebracht. (Bild: Stefan Grüter)

Martin Stählin, Ressortleiter Soziales und Alter, bestätigte am Freitag einen Bericht der lokalen Tageszeitungen "March-Anzeiger" und "Höfner Volksblatt". Lachen muss gemäss des kantonalen Verteilschlüssels 55 Asylbewerber beherbergen.

Der Zellentrakt befindet sich in einem Gebäude, in dem auch die Polizei, die Feuerwehr und der Werkhof untergebracht sind. Er steht gemäss des Zeitungsberichtes seit 2007 leer.

In den sechs ehemaligen Zellen sollen maximal zwölf Personen untergebracht werden, sagte Stählin. Jeder Wohnraum werde über ein WC, eine Dusche und einen Kühlschrank verfügen. Zudem stehe den Bewohnern eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung.

Stählin weist darauf hin, dass der Komfort im ehemaligen Gefängnistrakt höher sein werde als in anderen Asylunterkünften in Lachen oder in anderen Schwyzer Gemeinden. So stünden in Lachen im Bürgerheim den Asylbewerbern nur Etagentoiletten zur Verfügung. (sda)

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