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ASYLSUCHENDE: «Wir waren nicht auf diese Zahl vorbereitet»

In den Monaten November und Dezember hat der Bund den Kantonen zwei- bis dreimal mehr Asylbewerber zugewiesen als in der Vorjahresperiode. Das ist für die betroffenen Kantone nicht unproblematisch.
Blick auf das Zentrum Chlotisberg in Gelfingen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Blick auf das Zentrum Chlotisberg in Gelfingen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Zuspitzung gegen Ende 2008 mit je rund 2000 im November und Dezember hat die Gesamtzahl der neuen Asylgesuche für letztes Jahr auf «etwas mehr als 16'000» hochgetrieben, wie Roman Cantieni, Sprecher im Bundesamt für Migration, gegenüber der Zeitung «Sonntag» bestätigt. 2007 waren es noch weniger als 11'000 Gesuche.

Kauf des Zentrums Chlotisberg?
In der Zentralschweiz am meisten betroffen ist neben Zug (1½ mal mehr Asylsuchende) Schwyz (Verdoppelung) und Obwalden (Verdreifachung auf 21 Personen) der Kanton Luzern mit 170 überwiesenen Asylbewerbern. Das als Notlösung eröffnete Asylzentrum Chlotisberg in Gelfingen kann noch bis Mitte April gemietet – nun hofft der Kanton gemäss einem Bericht im «Regionaljournal Zentralschweiz» auf einen Kauf.

Auch Obwalden auf Haussuche
Urs Hangartner, Informationschef im Kanton Luzern, sagt gegenüber «Sonntag»: «Aufgrund der Prognosezahlen des Bundesamts für Migration waren wir nicht auf die grosse Zahl der Asylsuchenden vorbereitet.» In Obwalden werden derzeit fleissig Immobilieninserate in der Presse studiert: «Ab April besteht ein Unterbringungsengpass, falls keine grössere Liegenschaft gefunden wird», wird das Justizdepartement zitiert.

scd

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