ASYLUNTERKÜNFTE: Mehr Asylbewerber – Schwyz wehrt sich

Die Gemeinde Schwyz hat zeitweise mehr Asylbewerber aufgenommen, als ihr vom Kanton zugewiesen worden sind. Damit ist nun Schluss – es werden vorderhand keine neuen Asylbewerber mehr aufgenommen..

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Das Saleshaus oberhalb Schwyz dient nur noch bis Ende 2011 als Asylunterkunft. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Saleshaus oberhalb Schwyz dient nur noch bis Ende 2011 als Asylunterkunft. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Jahrelang nahm die Gemeinde Schwyz mehr Asylsuchende auf, als der kantonale Verteilschlüssel vorsieht. Statt 60 waren meistens etwa 80 Personen im Hauptort untergebracht. Jetzt stoppt die Gemeinde die Neuaufnahme, bis die Zahl auf 60 Personen gesenkt ist.

Gleichzeitig hat die Gemeinde den Mietvertrag für das Saleshaus gekündigt, wo bisher bis zu 40 Asylsuchende wohnten. Des weiteren wurde im bisher mit zwei Personen besetzten Büro der Asylbetreuung der Gemeinde einer Person gekündigt. Begründet werden diese Massnahmen vom Gemeinderat mit stark angestiegenen Kosten für diesen Bereich.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.