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ASYLZENTRUM SEEWEN: Gemeinderat soll Einsprachen nicht selber behandeln dürfen

Gegen das geplante Asylzentrum in Seewen sind 13 Einsprachen eingegangen. Einige Einsprecher verlangen nun, dass der Gesamtgemeinderat bei der Behandlung der Einsprachen in den Ausstand treten müsse.
Auf diesem Areal in Seewen, wo bis September 2015 die Militärpolizei untergebracht war, soll das Bundeszentrum errichtet werden. (Bild Andreas Seeholzer)

Auf diesem Areal in Seewen, wo bis September 2015 die Militärpolizei untergebracht war, soll das Bundeszentrum errichtet werden. (Bild Andreas Seeholzer)

Die Einsprecher befürchten Befangenheit, sagte der Schwyzer Gemeindeschreiber Bruno Marty am Montag auf Anfrage. Er bestätigte damit eine entsprechende Meldung des "Regionaljournals Zentralschweiz" von Radio SRF1. Der Gemeinderat hätte sich bereits öffentlich positiv zum Asylzentrum geäussert, monieren die Einsprecher.

Laut Marty ist die Forderung, dass der gesamte Gemeinderat bei der Behandlung der Einsprachen in den Ausstand treten soll, ein Novum für die Gemeinde. Jetzt werde abgeklärt, wie es weiter gehe. Auch müsse der Bund als Bauherr Stellung beziehen. Bei den meisten der 13 Einsprachen gehe es um baurechtliche Fragen. (sda)

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