Atelierstipendien für Berlin vergeben

Drei Künstler aus den Kantonen Luzern, Schwyz und Glarus können von November 2012 bis Oktober 2013 nach Berlin. Sie leben für je vier Monate in der Atelierwohnung der Zentralschweizer Kantone.

Drucken
Teilen
Stefan Camenzind. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)

Stefan Camenzind. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)

Drei Künstler wurden durch die für die Kulturförderung zuständigen Kommissionen der Kantone Nidwalden, Obwalden und Luzern für einen Aufenthalt in Berlin ausgewählt, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Nidwalden. Die ausgewählten Künstler sind:

  • Stefan Camenzind (November 2012 – Februar 2013): Der 34-jährige Regisseur und Schauspieler aus Rickenbach SZ schuf sich einen Namen als Regisseur zahlreicher Theaterproduktionen und Freilichtspiele. 2006 wurde er mit dem Förderpreis des Kantons Schwyz ausgezeichnet.
Stefan Camenzind. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)

Stefan Camenzind. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)






  • Fridolin Walcher (März – Juni 2013): Der 60-jährige Fotograf aus Nidfurn GL setzt sich mit der Glarner Landschaft auseinander. Seine längeren Arbeitsaufenhalte in Westafrika, Nordschweden und Südamerika helfen ihm, seine eigene Welt immer aufs Neue mit dem Blick des Fremden zu sehen und in seiner Sichtweise umzusetzen.
Fridolin Walcher. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)

Fridolin Walcher. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)





  • Patric Gehrig (Juli bis Oktober 2013): Der 40-jährige Luzerner Schauspieler gehörte zu den Mitbegründern der erfolgreichen Figurenbühne «Splätterlitheater Luzern», spielte schweizweit auf verschiedensten Bühnen sowie in Film und Fernsehen, bevor er 2009 die Plattform «Zell:stoff» für Bühnen-, Hörspiel- und Filmproduktionen gründete.
Patric Gehrig. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)

Patric Gehrig. (Bild: Nidwaldner Museum, Stans)


Seit Juli 2003 bieten die Zentralschweizer Kantone sowie Glarus (aber ohne den Kanton Zug, der ein eigenes Atelier in Berlin unterhält) ihren Künstlern die Möglichkeit eines viermonatigen Aufenthalts in der Atelierwohnung in Berlin-Mitte. Das Stipendium umfasst auch einen Lebenskostenzuschuss.

pd/rem