Unfallserie zum Ausklang des Wochenendes: Viel verbeultes Blech auf den Zuger Strassen

Am Abend des 2. August verloren gleich drei Autofahrer im Kanton Zug die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Sie gerieten ins Schleudern. Zwei Personen mussten ins Spital eingeliefert werden, an drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Roger Rüegger
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Innerhalb von rund 90 Minuten ereigneten sich am Sonntag drei Unfälle auf der Autobahn A4 sowie auf dem Zubringer A4a, wie die Zuger Polizei am Montagmorgen mitteilte. Die Unfallserie begann kurz vor 21.15 Uhr zischen der Verzweigung Rütihof und Lindencham in Fahrtrichtung Zug.

Bei der Kollision überschlug sich ein Auto, zwei Personen wurden verletzt.

Bei der Kollision überschlug sich ein Auto, zwei Personen wurden verletzt.

Bild: PD

«Ein 31-jähriger Autofahrer kam beim Spurwechsel ins Schleudern, prallte in die Mittelleitplanke, drehte sich um die eigene Achse und kam in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Stillstand», meldet die Zuger Polizei.

Ein nachfolgender Autofahrer habe den Unfall zu spät bemerkt und sei mit hoher Geschwindigkeit in das stehende Auto geprallt. Sein Fahrzeug hob ab, überschlug sich und landete auf dem Dach. Der 54-jährige Lenker sowie die 27-jährige Beifahrerin des anderen Autos seien leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital eingeliefert worden. An den beiden Autos entstand Totalschaden. Der Verkehr musste vorübergehend einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

In die Mittelleitplanke geprallt – Fahrer blieb unverletzt

Der zweite Unfall ereignete sich wenige Minuten später. Bei Baar fuhr kurz vor 21.30 Uhr ein 30-jähriger Autofahrer auf die Autobahn A4a in Fahrtrichtung Cham. Auch er kam ins Schleudern. Sein Auto prallte laut Zuger Polizei zuerst in die Mittelleitplanke und kam anschliessend auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt, am Auto entstand ein Schaden von rund 4'500 Franken.

Beim Autobahnzubringer bei Baar geriet dieses Auto ins Schleudern.

Beim Autobahnzubringer bei Baar geriet dieses Auto ins Schleudern.

Bild: PD

Knapp eine Stunde später, um 22.30 Uhr ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei der nächste Notruf ein. Auf der Autobahn A4, zwischen Lindencham und der Verzweigung Rütihof ereignete sich erneut ein Selbstunfall. «Beim Spurwechsel ist ein Auto ins Schleudern geraten, in die Mittelleitplanke geprallt und auf dem Pannenstreifen zum Stillstand gekommen», heisst es in der Mitteilung. Der 41-jähriger Lenker blieb dabei unverletzt. Am Auto und der Leitplanke entstand ein Sachschaden von rund 45'000 Franken.

Am Auto und an der Leitplanke entstand Sachschaden von 45'000 Franken.

Am Auto und an der Leitplanke entstand Sachschaden von 45'000 Franken.

Bild: PD

Zum Zeitpunkt, als sich die Unfälle ereigneten, hat es in der Region stark geregnet. Auffallend ist, dass die drei Fahrer ins Schleudern geraten sind. «Aufgrund dessen können wir annehmen, dass die Fahrzeuglenker ihre Fahrt nicht den Strassenverhältnissen angepasst haben», Frank Kleiner, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden auf Anfrage.