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AUSBILDUNG: Zentralschweizer Gesundheitsausbildung nennt sich neu Xund

Die Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz (HFGZ) und die Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe (Zigg) treten ab August gemeinsam unter dem Namen Xund auf.
Die Zentralschweizer Gesundheitsausbildung nennt sich neu Xund. (Bild: PD/Izedin Arnautovic)

Die Zentralschweizer Gesundheitsausbildung nennt sich neu Xund. (Bild: PD/Izedin Arnautovic)

Ab 1. August werden alle Bildungsangebote der Zentralschweizer Interessengemeinschaft für Gesundheitsberufe (Zigg) in Alpnach und der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz (HFGZ) in Luzern strategisch vereint. Am Freitagabend ist die neue Dachmarke «Xund» enthüllt worden.

Die Zigg vertritt 175 Gesundheitsbetriebe in Bildungsanliegen und unterrichtet 1556 Lehrlinge im Praxistraining. Die HFGZ ihrerseits zählt über 700 Studenten und jährlich rund 1100 Weiterbildungsteilnehmer. «Vom gemeinsamen Auftritt erhoffen wir uns eine höhere Schlagkraft in der Kommunikation», sagt HFGZ-Direktor Jörg Meyer. Und Zigg-Geschäftsführer Tobias Lengen ergänzt: «Mit ‹Xund› können wir die Kräfte bündeln und Angebote von der Berufswahl bis zur Weiterbildung aus einer Hand anbieten.» Dafür sorgen 95 Angestellte und 425 externe dozierende Gesundheitsfachkräfte.

Mit neuen Ressourcen Wachstum bewältigen

Laut Meyer von der HFGZ ist der Zusammenschluss «inhaltlich und nicht primär wirtschaftlich motiviert». Im IT-Support oder auch in der Administration liessen sich Synergien nutzen. «Doch es wäre unseriös, punkto möglichem Sparpotenzial Zahlen zu nennen.» Mit den gewonnenen Ressourcen wolle man sich weiterentwickeln.

Dass die Institutionen mit «Xund» das Berufsmarketing stärken, kommt bei Berufsschulen gut an: «Das macht Sinn, weil wir die Leute in der Branche behalten wollen», sagt Urs Keller, Prorektor der Gesundheitsmittelschule Luzern. «Wir sind froh um jede Fachfrau Gesundheit, die nach der Grundausbildung einen Gesundheitsberuf studiert.» Derzeit treffe dies auf rund 80 Prozent zu. Das Interesse an dieser Laufbahn sei gross: Diesen Herbst starten erstmals zwei Klassen. «Die bisherige war stets ausgebucht.»

Die neue Dachmarke zeigt viele Wege im Anschluss an die Fage-Grundbildung auf. Angelica Ferroni, Rektorin des Berufsbildungszentrums Gesundheit und Soziales in Sursee, hofft, «dass dadurch die Ausbildungen im Gesundheitsbereich noch besser positioniert werden können». Absolventen der höheren Berufsbildung würden heute zu den gefragtesten Fachkräften gehören. «Die höhere Berufsbildung kann wie die Berufsmatura auch den Fage eine Kaderposition eröffnen.»

(fi)

HINWEIS

Weitere Infos unter www.xund.ch

Xund-Direktor Jörg Meyer. (Bild: pd)

Xund-Direktor Jörg Meyer. (Bild: pd)

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