AUSDÜNNUNG: Schliessungen: Post verärgert die Gemeinden

28 Poststellen in der Zentralschweiz müssen mit der Schliessung rechnen. In den betroffenen Gemeinden ist die Enttäuschung gross.

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«Wieso Briefkasten? Das ist die neue reduzierte Poststelle.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Wieso Briefkasten? Das ist die neue reduzierte Poststelle.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Die Ankündigung der Post, 420 Postfilialen in der Schweiz zu schliessen oder in Dorfläden-Agenturen umzuwandeln, hat in den betroffenen Zentralschweizer Gemeinden Bestürzung ausgelöst. «Das ist eine Enttäuschung», sagt beispielsweise Hans Lipp, Gemeindeammann von Flühli. Gegen die Schliessung der Poststelle in Sörenberg werde man sich wehren, kündigt er an. Ähnlich tönt es in Hohenrain, wo die Post bereits vor drei Jahren eine Poststelle geschlossen hat. Man werde das im Gemeinderat besprechen.

Im Bezirk Küssnacht hofft man auf die Initiative der Einwohner der betroffenen Ortschaft Merlischachen: «Es liegt an ihnen zu zeigen, dass sie die Poststelle behalten wollen», sagt Bezirksammann Hans Kathriner. Und zwar, indem sie diese regelmässiger benutzen. Auch Hans Muheim, Gemeindepräsident von Unterschächen, ist verärgert. «Ich bedaure, dass es wieder einmal die kleinen Gemeinden wie uns treffen soll.»

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.