AUSGLEICHSKASSE: 85 Millionen für tiefere Einkommensgruppen

Im Jahr 2008 konnte die Ausgleichskasse Schwyz wiederum zahlreichen Einwohnern im Kanton eine gezielte Unterstützung zukommen lassen. Profitieren konnten rund 40'000.

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Eine Angestellte – hier im Kanton Zug – begutachtet Aufträge für die Prämienverbilligung. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Eine Angestellte – hier im Kanton Zug – begutachtet Aufträge für die Prämienverbilligung. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Die Renten von AHV / IV und aus der zweiten Säule reichen nicht immer zum Lebensunterhalt. Vor allem bei einem Aufenthalt in einem Pflegeheim helfen hier die Ergänzungsleistungen, die anfallenden Kosten zu decken. Im Jahr 2008 haben 3?194 Personen (Vorjahr: 3?108) Ergänzungsleistungen im Betrag von 46.2 Mio. Franken erhalten. Im Vorjahr wurden 41.2 Mio. Franken ausgerichtet. Die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) führten zu einem Leistungsausbau, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

39 Mio. Franken Prämienverbilligung
Die Kopfprämien der Krankenkassen werden ohne Rücksicht auf das Einkommen und das Vermögen der Versicherten festgesetzt. Deshalb haben Bund (83.2%), der Kanton Schwyz (10%) und die Gemeinden (6.8%) mit insgesamt 39 Mio. Franken eine Unterstützung angeboten. Die NFA brachte dem Kanton Schwyz auch bei der IPV eine finanzielle Entlastung: Der Bund erhöhte seinen Beitrag von 61.88% auf 83.2%.

scd