AUSSERSCHWYZ: Ab 2025 braucht es eine neue Wasserbezugsquelle

Im Gebiet Untermarch bis Höfe steht voraussichtlich bis 2025 genügend Wasser zur Verfügung. Nach dem Wegfall der Pumpwerke Seefeld und Seestadt muss dann eine neue Wasserbezugsquelle gefunden werden.

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Denn diese beiden Pumpwerke würden bezüglich Schutzzonen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, teilte das Umweltdepartement am Donnerstag mit.

Alternativen seien der Anschluss an die Wasserversorgung Rapperswil-Jona über den Seedamm oder die Erstellung eines zusätzlichen Seewasserwerks im Raum "Lidwil".

In der Obermarch hingegen wird bis über den Planungshorizont 2040 genügend Wasser vorhanden sein, wie aus dem Schlussbericht der regionalen Wasserversorgungsplanung March und Höfe weiter hervorgeht.

Sofern die bereits geplanten Verbindungsleitungen realisiert werden, können sich die Gemeinden auch im Störfall, also beim Ausfall der grössten Wassergewinnungsanlage, gegenseitig aushelfen - mit Ausnahme von Vorderthal.

Um Vorderthal im Störfall und zu Spitzenbedarfszeiten mit ausreichend Wasser zu versorgen, wäre eine Verbindungsleitung ab Schübelbach zu realisieren, heisst es weiter. Nach Abschluss der regionalen Wasserversorgungsplanung March und Höfe folgen die anderen Kantonsteile. (sda)