AUSSERSCHWYZ: Imker fürchten um ihre Bienen

Das Bienensterben ist in diesem Jahr prekär: Am Obersee gibt es Imker, die bis zu zwei Drittel ihrer Völker verloren haben. Doch nicht alle trifft es gleich hart.

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Seit rund drei Jahren kämpft Josef Fleischmann gegen das Bienensterben. Auch heuer. «Viele Imker, die ich kenne, haben bereits grosse Verluste erlitten», weiss der Präsident des Bienenzüchtervereins March.

Der Bieneninspektor der Bezirke Höfe und Einsiedeln, Arnold Kälin, nennt die Gründe des Sterbens : Fast alle Völker haben mit der Varroamilbe zu kämpfen. Dieser Schädling, der ursprünglich aus Asien stammt, vermehrt sich bereits in der Brut und bleibt als Schmarotzer an ihr haften, wobei er ihr Blut aussaugt.

«Dies kann zu Immunschwächen führen, wodurch die Bienen zusätzlich anfällig werden», erklärt Kälin. Bakterielle Krankheiten wie die Faul- oder Sauerbrut können in der Folge ausbrechen.

Während einige Imker massiv vom Bienensterben betroffen sind, merken andere kaum etwas davon. Wie der Schänner Imker Ernst Egli. «Wir haben 53 Bienenvölker ?eingewintert? - und alle 53 sind wieder aktiv.»

Matthias Mehl

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.