AUSSERSCHWYZ: So erhält Pfäffikon städtische Züge

Im Pfäffiker Dorfkern wird eine Grossüberbauung realisiert. Sie wird das Bild des früheren Bauerndorfs prägen.

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Das Modell zeigt die geplanten Flachdach-Gebäude im Dorfkern, am unteren Bildrand der Bahnhof Pfäffikon. (Bild Neue SZ)

Das Modell zeigt die geplanten Flachdach-Gebäude im Dorfkern, am unteren Bildrand der Bahnhof Pfäffikon. (Bild Neue SZ)

Wer künftig mit der Bahn in Pfäffikon ankommt, dem wird unmittelbar beim Bahnhof ein neues Wohn- und Arbeitsquartier auffallen. Wo früher die Fabrikhallen der Verwo standen, soll auf einer Fläche von 23'000 Quadratmetern ein neues Dorfquartier entstehen. Die Firma Verwo ist bekanntlich mit ihren Produktionsanlagen nach Reichenburg gezogen. Derzeit fällt das Areal nur als Industriebrache auf, umgeben von einem gelben Bretterzaun.

Vier Jahre lang plante hier eine private Bauherrschaft die neue Überbauung, gegen deren Gestaltungsplan zahlreiche Einsprachen eingingen. Jetzt konnten die Einsprachen zwischen den Einsprechern und der Helvetia-Versicherungsgesellschaft als Grundeigentümerin und Hauptinvestorin zu Ende gebracht werden.

Wohn- und Geschäftshäuser mit Tiefgarage
Im kommenden Herbst soll bei der Gemeinde das Baugesuch eingereicht werden. Architekt Josef Grab rechnet mit einem Baubeginn Anfang des nächsten Jahres und mit einer etwa zweieinhalbjährigen Bauzeit.

Gebaut werden sollen mietbare Wohn- und Geschäftshäuser samt Tiefgarage. Im Innern des neuen Quartiers soll ein allgemein zugänglicher Innenhof entstehen. Zum nahen Bahnhof hin ist ein kleines Hochhaus vorgesehen, das der gewerblichen Nutzung dienen soll, daneben ein Wohnhof mit Mietwohnungen und Ladenflächen. Durch das neue Quartier soll der renaturierte Staldenbach fliessen.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.