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AUW: Drei aussichtsreiche Neue wollen in den Gemeinderat

In Auw treten der Ammann Paul Leu und sein Vize Martin Abt nicht mehr zur Wahl an. Drei neue Kandidaten bewerben sich für die Nachfolge. Damit sorgen sie für eine Kampfwahl.
Cornelia.bisch@zugerzeitung.ch
Erich Leu (parteilos), Bruno Stöckli (CVP) und Christoph Villiger (CVP), von links. (Bilder: PD)

Erich Leu (parteilos), Bruno Stöckli (CVP) und Christoph Villiger (CVP), von links. (Bilder: PD)

Alle drei sind sie im Dorf Auw tief verwurzelt. Familienväter mittleren Alters mit soliden Berufen, die sich in Vereinen und Stiftungen der Gemeinde engagieren. Genau das also, was man sich unter geeigneten Kandidaten für ein Amt im Gemeinderat vorstellt. Egal, wie sich die Dorfbevölkerung entscheidet, die Geschicke der Gemeinde scheinen für die nächste Amtsperiode in guten Händen zu sein. Läuft alles nach Plan, wird das fünfköpfige Gremium künftig von der einzigen Frau, der bisherigen Gemeinderätin Marlis Villiger-Stierli, angeführt werden.

Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten profitiert Erich Leu als parteiloser Kandidat nicht von der Unterstützung durch die CVP-Ortspartei. «Dies kann für die Wähler irritierend sein, und es könnten mir aus diesem Grund einige Stimmen entgehen», sagt der 49-jährige Schreiner und Projektleiter. «Durch meine Familie sowie den regionalen Arbeitgeber und meine Vereinstätigkeit bin ich jedoch mit der Gemeinde verbunden und setze auf meinen Bekanntheitsgrad. Daher schätze ich meine Chancen positiv ein.» Am Gemeinderatsamt reizen ihn vor allem der direkte Kontakt zur Bevölkerung, die Verantwortung und die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln. «Durch meinen Beruf bin ich mit dem Gewerbe und der Baubranche täglich konfrontiert. Demzufolge würden mir Ressorts in dieser Richtung besonders liegen», sagt Leu. Andererseits ist er sich bewusst, dass es bei der Ressortverteilung «kein Wunschkonzert geben wird», und ist daher offen für alles Neue. «Ich will mich aktiv für Auw einsetzen und meinen Beitrag für eine nachhaltige, positive Entwicklung leisten. Meine Kompetenzen kann ich in vielen Bereichen einbringen.» ­ Es sei ihm wichtig, dass das G­e­­wer­be erhalten und ausgebaut ­werde, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen. «Momentan liegen die Schwerpunkte bei der Nutzungsplanung. Die diesbezüglichen Anliegen der Bevölkerung muss man ernst nehmen, um eine gute Lösung zu finden», ist Leu überzeugt.

Dialog zur Bevölkerung ausbauen

Seit der 40-jährige Bruno Stöckli vor dreizehn Jahren nach Auw gezogen ist und eine Familie gegründet hat, fühlt er sich sehr mit der Gemeinde und den Menschen verbunden. «Ich nehme aktiv am Dorfleben teil, sei es in diversen Vereinen wie auch an öffentlichen Anlässen. Als ich für ein Amt im Gemeinderat angefragt wurde, war ich sofort bereit, meinen Anteil zu leisten», erzählt Stöckli. Der Teamleiter in der ­Informatikbranche sieht für sich gute Wahlchancen, ein Wunschressort hat er aber nicht: «Ich kann mich nach entsprechender Einarbeitung mit allen Themen beschäftigen.» Gerne würde er den bestehenden guten Dialog zwischen Bevölkerung und Gemeindebehörden noch mehr ausbauen. «Die Ideen, Wünsche und Vorstellungen der Bürger aufzunehmen und einzubringen, ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich bin lösungsorientiert, kompromissfähig, dialogbereit und heimatverbunden.»

Als einziger der drei neuen Kandidaten ist der 45-jährige Christoph Villiger Ortsbürger von Auw und lebt seit seiner Geburt im Ort. «Unsere Gemeinde hat einen schönen Dorfcharakter und ein aktives Vereinsleben. Dazu gilt es Sorge zu tragen. Gleichzeitig muss man offen sein für Neues», ist er überzeugt. «Gerne würde ich einen Beitrag leisten, weil mir unser Dorf am Herzen liegt.» Der Landwirt und Maurer ist im Dorf wohlbekannt, weshalb er den Wahlen optimistisch entgegensieht. «Dank meiner Ausbildung und Erfahrung könnte ich viele Ideen in den ­Bereichen Hoch- und Tiefbau, Landwirtschaft oder Gemeindeliegenschaften einbringen», so Villiger. «Zudem sind mir die Anliegen der Ortsbürger, die Bewirtschaftung des Waldes und des Wärmeverbunds sehr nahe. Grundsätzlich bin ich für alle Aufgaben offen und motiviert.» Die Gemeinde Auw brauche keine grundlegenden Veränderungen. «Wir haben eine gute Infrastruktur mit zweckmässigen Bauten, welche es zu erhalten gilt. Die verantwortlichen Gremien haben in den letzten Jahren tolle Arbeiten geleistet», stellt Villiger fest. Eines seiner Ziele als Gemeinderat ist es deshalb, die Lebensqualität für die Bürger zu erhalten, was seiner Ansicht nach nicht unbedingt durch Wachstum zu erreichen ist.

Cornelia Bisch

cornelia.bisch@zugerzeitung.ch

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