Babyboom in der Zentralschweiz

Die meisten Spitäler hatten 2012 mehr Geburten als im Vorjahr. Nicht so das Luzerner Kantonsspital. Der Grund scheint klar.

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Carlos Rechsteiner war das erste Baby, das 2012 im Kanton Luzern zur Welt kam. Das Bild mit den Eltern Birgit und Marco entstand am 2. Januar im Kantonsspital Luzern. (Bild: Philipp Schmidli  / Neue LZ)

Carlos Rechsteiner war das erste Baby, das 2012 im Kanton Luzern zur Welt kam. Das Bild mit den Eltern Birgit und Marco entstand am 2. Januar im Kantonsspital Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der Storch hatte in der Zentralschweiz viel zu tun. Die meisten Spitäler in der Region haben im Jahr 2012 mehr Geburten registriert als im Vorjahr. So etwa die Hirslanden-Klinik St. Anna in Luzern, das Spital Einsiedeln oder das Kantonsspital Uri. Das Zuger Kantonsspital meldet sogar einen Rekord: 784 Babys sind in der Frauenklinik in Baar zur Welt gekommen – knapp 8 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie.

Rückgang um 3,5 Prozent

Anders sieht die Situation beim Luzerner Kantonsspital aus. An den drei Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen kamen insgesamt 3041 Babys zur Welt. 2011 waren es noch 3154. Das entspricht einem Rückgang der Geburtenzahl um 3,5 Prozent. Markus Hodel, Chefarzt der Frauenklinik, begründet dies damit, dass die Klinik 2011 voll ausgelastet gewesen sei. Entsprechend mussten knapp 100 Frauen an andere Spitäler überwiesen werden. Ein entsprechender Ausbau der Kapazitäten Ende 2011 habe sich noch nicht herumgesprochen.

Alexander von Däniken

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