BADESPASS: Baden in den Seen ist unbedenklich

Die Badewasser­qualität in den Zentralschweizer Seen ist einwandfrei. Eine leicht erhöhte Belastung gibt es im Mündungsbereich von Bächen und Flüssen.

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Baden in Zentralschweizer Seen (im Bild der Rotsee) ist unbedenklich. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Baden in Zentralschweizer Seen (im Bild der Rotsee) ist unbedenklich. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Aber auch dort sei eine gesundheitliche Beeinträchtigung für die Badenden nicht zu erwarten, wie es in einer Medienmitteilung der Aufsichtskommission Vierwaldstättersee heisst. Falls sich viele Wasservögel aufhalten, könnten ebenfalls Darmbakterien und Salmonellen auftreten. In der Regel flüchten dieses aber, wenn viele Badende erscheinen.

65 von 67 erhaltenein «sehr gut»
Insgesamt wurden im Juni 67 Badestellen an elf Seen (Vierwaldstättersee, Zürichsee, Zugersee, Sempachersee, Baldeggersee, Rotsee, Lauerzersee, Sihlsee, Sarnersee, Lungerersee und Seelisbergsee) untersucht. 65 Stellen konnten der besten Qualitätsklasse A zugeteilt werden. Nur 2 Stellen erhielten ein B; auch in dieser Klasse ist aber keine gesundheitliche Beeinträchtigung für Badende zu erwarten.

Die Untersuchungen beschränkten sich auf die mikrobiologische Qualität des Wassers. Nicht berücksichtigt wurden spezielle Probleme wie beispielsweise Gabelschwanzlarven («Entenflöhe»), die bei erhöhten Wassertemperaturen in Ufernähe vorkommen. Sie sind harmlos, können aber Jucken verursachen.

Die Kontrollen wurden durch das Laboratorium der Urkantone und die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz Luzern durchgeführt.

rem