Bahnausbau: Zentralschweiz wehrt sich

Für die sechs Zentralschweizer Kantone ist klar: Sie werden vom Bund bei der Finanzierung und beim Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) vernachlässigt. Zur Allianz Bahnausbau zusammengeschlossen, fordern sie zusammen mit 9 weiteren Kantonen eine Anpassung.

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Ein Zug fährt durch den einspurigen Albistunnel bei Baar. Der mehrspurige Zimmerberg-Tunnel soll ihn ersetzen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ) (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ein Zug fährt durch den einspurigen Albistunnel bei Baar. Der mehrspurige Zimmerberg-Tunnel soll ihn ersetzen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ) (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gerade einmal ein Sechstel der 3,5 Milliarden Franken, welche FABI für den Ausbauschritt bis 2025 bereitstelle, seien für die Regionen Zentral- und Ostschweiz, Zürich und Aargau bestimmt, monierten Vertreter verschiedener betroffener Kantone am Donnerstag in Zürich vor den Medien. Damit seien Projekte von zentraler Bedeutung für den gesamtschweizerischen Bahnverkehr nicht zu realisieren.

Konkret müssen gemäss der Allianz Bauten wie der Brüttenertunnel, der Zimmerberg-Basistunnel II und der Chestenbergtunnel ohne weitere Verzögerung realisiert werden. Werde dies nicht gemacht, drohten folgenschwere Engpässe. Diese würden die dynamische Entwicklung der Grossregion empfindlich stören, wie es in einer Mitteilung der Allianz heisst.

Die Allianz Bahnausbau vertritt die Anliegen der Konferenzen des öffentlichen Verkehrs (KöV) der Zentralschweiz, der Region Zürich und der Ostschweiz. Diese repräsentieren die Kantone Luzern, Uri, Nidwalden, Obwalden, Zug, Schwyz, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Graubünden, Glarus Aargau und Zürich.

sda/bep