BAHNHOF KÜSSNACHT: Gestartet wird mit einem Provisorium

Ab dem 14. Dezember wird der Bahnhof Küssnacht zu einem Busknotenpunkt. Allerdings wird sein Betrieb zunächst nur behelfsmässig abgewickelt.

Drucken
Teilen
Am Rand des Küssnachter Bahnhofplatzes entsteht eine Stützmauer. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Am Rand des Küssnachter Bahnhofplatzes entsteht eine Stützmauer. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Auf dem Küssnachter Bahnhofplatz laufen derzeit Bauarbeiten. Die Immenseer Baufirma Vanoli erstellt entlang dem Platz eine lange Stützmauer. Dadurch wird der Platz breiter. Notwendig wird dies, weil hier künftig ständig mehrere Linienbusse auf dem Platz Fahrgäste aufnehmen oder aussteigen lassen sollen.

Zudem müssen diese grossen Fahrzeuge, zum Teil auch Gelenkbusse, auf dem Platz gewendet werden können. Der Bezirk Küssnacht und die beiden Kantone Schwyz und Luzern bauen das Busangebot in und um Küssnacht stark aus.

Ein Provisorium ab dem Fahrplanwechsel
Anstelle des früheren Güterschuppens auf dem Bahnhofplatz soll ein neuer Busterminal entstehen. Die neuen Buslinien werden allerdings nicht erst eröffnet, wenn die ganzen Bahnhofumbauten etwa im Jahr 2011 ganz fertig sind. Die neuen Kurse sollen schon ab dem kommenden 14. Dezember fahren. «Auf diesen Fahrplanwechsel muss und wird ein provisorischer Busbahnhof in Betrieb sein», sagt die Küssnachter Bezirksrätin Carole Mayor. Dazu werden die Busse vorderhand noch auf dem Platz wenden, wo früher der Güterschuppen stand.

Der Bau des neuen Bahnhofplatzes und des Busbahnhofs sind ein Projekt, das der Bezirk Küssnacht vollumfänglich selber finanziert. Es kostet ihn 2,9 Millionen Franken. Andere Teile des Umbaus wie etwa der bereits realisierte neue Parkplatz im hinteren Teil des Bahnhofareals sind Projekte der SBB.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.