Bahnwagen verliert Stickstoff in Goldau

Im Bahnhof Goldau ist ein Chemie-Alarm glimpflich ausgegangen. Und in der March war jedes siebte Auto zu schnell.

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In der Nacht auf Mittwoch trat aus einem Bahnwagen im Bahnhof Goldau eine unbekannte Menge Stickstoff aus. Die Feuerwehr der Gemeinde Arth und die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz rückten kurz vor 2 Uhr aus und sperrten zusammen mit der Polizei den Bereich rund um den Bahnwagen ab.

Die Untersuchung des Wagens ergab, dass der Stickstoff aus einem Überdruckventil austrat und dass für Mensch und Umwelt keine Gefährdung bestand, die Kantonspolizei Schwyz in einer Mitteilung schreibt. Der Zug konnte darauf seine Fahrt fortsetzen. Während der Abklärungen musste der Bahnhof Goldau für rund zwei Stunden für den Zugsverkehr gesperrt werden.

Jedes siebte Auto zu schnell

Die Kantonspolizei Schwyz führte am Mittwochmorgen während vier Stunden in Altendorf, Lachen und Wangen innerorts Geschwindigkeitskontrollen durch. Jeder siebte Autofahrer war zu schnell unterwegs, 99 müssen gebüsst und einer angezeigt werden. Er wurde mit 69 statt der erlaubten 50 km/h gemessen. Fünf weitere Personen mussten eine Busse bezahlen, weil sie nicht angegurtet waren, der Abgastest abgelaufen war oder weil sie ohne Freisprechanlage telefonierten. Je ein Autofahrer werden an die Staatsanwaltschaft March verzeigt, wie er mit abgelaufenen Reifen unterwegs war beziehungsweise den ausländischen Führerausweis nicht umgetauscht hat.

pd/rem