BAND-FÖRDERUNG: Brieflich abonniert auf junges Pop-Schaffen

Mit einem CD-Abo macht das Label Goldon Records junge Bands aus der Zentralschweiz bekannt. Der Vertriebskanal: die gute alte Briefpost.

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(Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

(Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

In der schönen neuen Digitalwelt kann sich eine CD durchaus in Luft auflösen. Es gibt ja längst Bands, die ihre Werke ausschliesslich als digitale Downloads oder gar auf USB-Stick veröffentlichen. Einen anderen Weg geht hingegen das Luzerner Indie- und Rock-/Pop-Label Goldon Records. Hier können seit vergangenem Jahr aufstrebende Bands aus der Zentralschweiz (bislang aus dem Raum Luzern und Zug) ihre aktuellen Alben veröffentlichen.

Goldon-Labelchef Guido Röösli (38) setzt seit vergangenem Herbst ganz auf die Briefpost. Das Projekt «99 Verleger» schickt interessierten Musikfreunden regelmässig per Post Neuveröffentlichungen aus dem Hause Goldon.

Im Club fürs CD-Abo, das pro Jahr 99 Franken kostet, hats Platz für genau 99 «Verleger». Unter den aktuellen Abonnenten sind laut Röösli auch prominente Luzerner wie Stadtpräsident Urs W. Studer.

Stefan Christen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.