BANKEN: Sparkasse Schwyz mit geglückter Fusion

Für die Sparkasse Schwyz hat sich die Integration der Sparkasse Engelberg ausbezahlt. Die erwarteten Synergien seien im ersten Halbjahr 2014 übertroffen worden, teilte das Schwyzer Bankhaus am Dienstag mit.

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Die Sparkasse Schwyz AG, hier im Bild eine der Geschäftsstellen, zieht eine positive Bilanz nach dem Zusammenschluss. (Bild: Neue LZ (Archiv) / Erhard Gick)

Die Sparkasse Schwyz AG, hier im Bild eine der Geschäftsstellen, zieht eine positive Bilanz nach dem Zusammenschluss. (Bild: Neue LZ (Archiv) / Erhard Gick)

Dank des Zusammenschlusses mit der Engelberger Regionalbank konnte die Sparkasse Schwyz stark wachsen. Die Bilanzsumme vergrösserte sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2014 um 15,3 Prozent auf 1,761 Milliarden Franken.

Beim Gewinn ist die Sparkasse Schwyz ebenfalls mehr als zufrieden. Der Halbjahresgewinn sei im Vergleich zum Halbjahresgewinn 2013 um 10,2 Prozent auf 2,3 Millionen Franken gestiegen. Er sei damit höher ausgefallen als erwartet.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft legte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,7 Prozent auf 9,2 Millionen Franken zu. Auch diese Zunahme führt die Sparkasse Schwyz auf die Integration der Obwaldner Bank zurück. Der Margendruck im Zinsengeschäft sei aber weiterhin gross gewesen.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verzeichnete die Sparkasse Schwyz einen Rückgang des Erfolges um 1,5 Prozent auf 2,5 Millionen Franken. Beim Handelsgeschäft konnte dagegen eine Zunahme von 2,2 Prozent auf 0,6 Millionen Franken erwirtschaftet werden.

Höherer Geschäftsaufwand

Die Integration der Sparkasse Engelberg führt aber auch zu höheren Kosten. Die Bank begründet dies damit, dass noch nicht alle geplanten Änderungen hätten abgeschlossen werden können. Der Personalaufwand nahm um 19,1 Prozent auf 4,9 Millionen Franken und der Sachaufwand um 11,1 Prozent auf 3,5 Millionen Franken zu.

Der Bruttogewinn legte um 1,5 Prozent auf 5,2 Millionen Franken zu. Die Abschreibungen fielen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 156,5 Prozent grösser aus, weil die Fusionskosten abgeschrieben werden mussten. Dies Kosten seien aber im ausserordentlichen Ertrag durch einen Fusionsgewinn mehr als kompensiert worden, teilte die Bank mit.

In den sieben Standorten der Sparkasse Schwyz in den Kantonen Schwyz, Obwalden und Nidwalden arbeiteten Ende Juni 2014 teilzeitbereinigt 70 Personen. Dies sind 18,6 Prozent mehr als Ende 2013. Mehrheitsaktionärin der Bank ist die Gemeinde Schwyz. (sda)