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BANKEN: Sparkasse Schwyz steigert 2013 Gewinn erneut

Die Sparkasse Schwyz hat im vergangenen Jahr ihren Gewinn unter dem Strich zum zweiten Mal in Folge gesteigert. Der Konzerngewinn kletterte um knapp 15 Prozent auf 3,1 Millionen Franken. Auch für das laufende Jahr geht die Bank von einer positiven Entwicklung aus.
Die Sparkasse Schwyz am Schwyzer Hauptplatz. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Die Sparkasse Schwyz am Schwyzer Hauptplatz. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Die Sparkasse Schwyz Gruppe (sks Gruppe) erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen um 2,2 Prozent tieferen Bruttogewinn von 9,9 Millionen Franken. Grund waren tiefere Erträge im Kommission- und Dienstleistungsgeschäft, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Der operative Gewinn hingegen verbesserte sich um fast einen Viertel auf 6,8 Mio. Franken. Die Bank begründet das Ergebnis hauptsächlich mit tieferen Abschreibungen und ausbleibenden Risikokosten.

Im Kerngeschäft, dem Zinsgeschäft, lief es der sks Gruppe trotz Margendruck gut. Der Erfolg erhöhte sich um 5,8 Prozent auf knapp 19 Mio. Franken.

Zurückhaltende Anleger drücken Erträge

Die Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sanken um 1,5 Mio. auf 6,9 Mio. Franken. Der Grund liege in der bestehenden Unsicherheit an den Finanzmärkten sowie in der verhaltenen Investitionspolitik der Anleger, heisst es in der Mitteilung weiter.

Auch im Handelsgeschäft waren die Erträge rückläufig. Sie gingen aufgrund des schwächeren Devisengeschäfts um 2,7 Prozent auf 1,5 Mio. Franken zurück.

Der Geschäftsaufwand der Bank blieb mit einem Plus von einem Prozent bei 18,6 Mio. Franken konstant. Der Personalaufwand ging leicht zurück auf 10,6 Mio. Franken. Der Sachaufwand stieg um knapp 11 Prozent auf 8 Mio. Franken. Grund waren höhere Kosten beim Umzug auf eine neue Informatikplattform.

Im vergangenen Jahr flossen dem Institut 1,3 Milliarden Franken an Neugeldern zu. Dies entspricht einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch im Hypothekarbereich erzielte die Bank ein bedeutendes Wachstum. Die Hypothekarforderungen nahmen um 3,9 Prozent zu. Die Kundenausleihungen stiegen um 3,6 Prozent auf 1,5 Mrd. Franken.

Dividende bleibt stabil

Die eigenen Mittel nach Gewinnverwendung beliefen sich auf 147,4 Mio. Franken. Ende 2012 waren es noch 152,4 Mio. Die Abnahme begründet die Sparkasse mit der Übernahme sämtlicher Aktien der Sparkasse Engelberg OW. Die Eigenkapitalquote beträgt 8,5 Prozent, was die Gruppe als solide Eigenkapitaldecke wertet.

Die Aktionäre der Sparkassen-Gruppe sollen vom guten Geschäftsgang mit total 1,8 Mio. Franken Dividenden profitieren. Der Verwaltungsrat beantragt erneut eine Dividende von 15 Prozent auf dem Aktienkapital von 12,1 Mio. Franken. Mehrheitsaktionärin der Sparkasse ist die Gemeinde Schwyz.

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 geht die Sparkasse von einer positiven Entwicklung aus. Sie rechnet mit weiterhin tiefen Marktzinsen und intensivem Wettbewerb. Einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Gruppe erwartet die Sparkasse von der Vollintegration der Sparkasse Engelberg.

Die 202-jährige Sparkasse Schwyz beschäftigt rund 75 Mitarbeiter. Sie hat Filialen in Schwyz, Brunnen, Goldau, Küssnacht am Rigi und Pfäffikon. (sda)

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