BARSTREET FESTIVAL: Über 2000 Partygänger feiern den Auftakt

Zum 10. Mal findet in Küssnacht seit Freitag das Barstreet-Festival statt. Die Über-30-Jährigen hatten am ersten Abend freien Eintritt – und genossen die Ruhe vor dem Sturm.

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Lassens krachen: Andrea Laubacher (links) und Sandra Michel verpassen keinen Barstreet-Abend. (Bild Anita Chiani/Neue SZ)

Lassens krachen: Andrea Laubacher (links) und Sandra Michel verpassen keinen Barstreet-Abend. (Bild Anita Chiani/Neue SZ)

Kaum ist das letzte Eis geschmolzen, wird die Kunsteishalle umgenutzt. Mit grossen Lastwagen fahren die Techniker vor. Bühne, Licht und Verstärker werden installiert. Aus allen Winkeln schlüpfen die Vereine. Ihre Mitglieder bauen in der Freizeit ihre Bars auf. Diese werden individuell geschmückt und verziert. Im Dorf wird die Werbetrommel gerührt: «Besucht uns am Barstreet.»

Älteres und jüngeres Partyvolk
Aus der kalten Halle ist am Freitag ein Partytempel geworden, der am Eröffnungsabend rund 2000 Feierwillige anzog. An vier Wochenenden versprechen heisse Rhythmen, Tanz und Lichtspiele ein erlebnisreiches Beisammensein. Zum zehnten Mal findet das Barstreet Festival in Küssnacht statt. Am letzten Freitag gings los.

Traditionell ist das der beliebte Küssnachter Abend. Für über 30-Jährige ist der Eintritt frei. So können sich die älteren Generationen gratis einen Eindruck vor Ort verschaffen. Es sind dann auch die Senioren, die als Erste schon früh durch die Barstrassen wandeln. Sie geniessen die Ruhe vor dem Sturm und besuchen ihre bekannten Vereine. Noch ist ein Gespräch möglich, noch ist die Sicht auf Bühne und die 26 Bars frei. Und sehr oft hört man: «Weisch no – früecher.» Manche von ihnen bleiben bis am Schluss.

Aniata Chiani

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.