BARTLIVERSAMMLUNG: Maskerata: ein gigantisches Fest

Die Neugierde auf die Bekanntmachung des Bartlivaters 2010 lockte auch dieses Jahr viele Besucher zur Bartliversammlung. Die Fasnächtler trafen sich im Brunner Seehotel Waldstätterhof.

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Hier konnte vor Versammlungsbeginn noch rasch ein Tipp für das Bartlirätsel abgegeben werden. Der Bartlirat, angelehnt an das diesjährige Fasnachtsmotto «märchenhafte Fasnacht», führte die Gäste verkleidet als Schneewittchen (Präsident Willi Hüsler) und die sieben Zwerge durch den Abend.

Tradition bewahren
Der als «Chef-Zwerg verkleidete Robert Kistler verkündete, dass er der neue Bartlivater 2010 sei. Der Vizepräsident und seine Frau Hedi widmeten sich nach der Eröffnung erst einmal der nicht enden wollenden Schlange von Gratulanten. «Wir freuen uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Wahrung einer Tradition leisten dürfen», so der neue Bartlivater. «Die facettenreiche Fasnacht in Brunnen ist ein Ergebnis von guter Zusammenarbeit, das motiviert jedes Jahr aufs Neue.»

Riesige Vorfreude
Der Amtseinsetzung des Bartlipaares folgte eine Vorschau auf die Fasnacht 2010 und 2011. Ein aussergewöhnlicher Termin steht für die beiden im Herbst an, da findet die DV Hefari, die Delegiertenversammlung Fasnachtsverbandes Schweiz unter dem Motto «Narrenchilbi» in Brunnen statt.

Am grössten ist die Vorfreude jedoch auf das rekordmässig lange Fasnachtstreiben 2011 und das 111-Jahr-Bartlijubiläum, die Maskerata 2011: Vom 25. bis zum 26. Februar findet das internationale Masken- und Fasnachtsfestival mit 111 der bekanntesten Bräuche Mitteleuropas statt. Beim OK-Team unter der Leitung von Karl Haf (Bartlivater 2004) laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Haf rechnet mit Ausgaben von rund 700 000 Franken und bedankt sich für gewährleistete Defizitgarantie durch die Mitglieder.

Nadia Reichlin/Neue SZ