Bauern basteln sich einen eigenen Golfplatz

Not macht er­finderisch. Ein Lauerzer Bauer setzt neu auf Golf. Allerdings nicht auf die klassische Art.

Sandro Portmann
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Golf für alle und erst noch mit schöner Aussicht: Kari Bürgi auf seinem Golfplatz ob Lauerz. (Bild: Sandro Portmann)

Golf für alle und erst noch mit schöner Aussicht: Kari Bürgi auf seinem Golfplatz ob Lauerz. (Bild: Sandro Portmann)

Der Lauerzer Bauer Kari Bürgi hat auf seinem Zebuhof den ersten Farmersgolfplatz der Schweiz eröffnet. Zehn Fahnen rund um seinen Hof kennzeichnen die sogenannten «Holes». Die Löcher stehen etwa 150 bis 200 Meter auseinander und liegen zum Teil in der stotzigen Wiese. Eine Partie Farmersgolf dauert laut Bürgi ungefähr zwei Stunden. Anders als beim klassischen Golf, gibt es beim Farmersgolf keinen Dresscode oder ein Handicap. Auch braucht es nicht die Geldbörse eines klassischen Golfers.

Am besten in der Gruppe

Es war der Holländer Peter Weenink, der das «Farmersgolf» in die Welt – und nun nach Lauerz brachte. Der Erfinder hatte den Wunsch, einmal auf einem grossen Golfplatz eine Partie zu spielen. Doch dort angekommen, wurde sein Wunsch verwehrt. Weenink fehlte die Platzreife und auch eine Klub-Zugehörigkeit. Zu Hause bastelte er sich auf seiner Wiese kurzerhand selber einen Golfplatz, mit eigenen Bällen und Schlägern, die aus einem hölzernen holländischen Zoggel mit Stock bestehen.

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