Bauern kämpfen gegen die Mäuseplage

Die Haufen häufen sich: Mäuse richten dieses Jahr in der Zentralschweiz massive Bodenschäden an. Vor allem Jungbäume fallen den Wühlmäusen zum Opfer.

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Bruno Uhr bekämpft die Mäuse mit einer Vergasungsmaschine. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Bruno Uhr bekämpft die Mäuse mit einer Vergasungsmaschine. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

«Wir haben heuer auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben in der Zentralschweiz ein massives Mäuseproblem.» Das sagt Herbert Schmid vom Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung in Hohenrain. Gemäss Schmid hausen auf einer stark befallenen Wiese bis um die 1000 Wühlmäuse.

Die Mäuseplage zu spüren bekommt etwa die Familie Lang aus Hohenrain. «In unserem landwirtschaftlichen Betrieb sind mehrere Obstbäume eingegangen», sagt Bernadette Lang. Vor allem Jungbäume seien den Wühlmäusen zum Opfer gefallen.

Von Mäusehaufen umgeben ist diesen Herbst auch Bruno Uhr, Hobby-Mauser aus dem Kanton Zug. «Die Nager fressen an den Wurzeln der Gräser und Bäume», sagt er. Um den Schädlingen den Garaus zu machen, setzt Uhr auf Vergasungsgeräte.

Dabei führt er einen Schlauch in die Höhleneingänge der Wühlmäuse und lässt Kohlenmonoxid, das ein Benzinmotor produziert, in die Kanäle strömen. Mausetod durch Ersticken.

Christian Hodel/ks

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