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Behinderte sollen leichter in Züge einsteigen

Die Schweizerische Südostbahn beabsichtigt in den Bahnhöfen Wollerau und Einsiedeln einzelne Zwischenperrons zu erhöhen, um behinderten Personen den Einstieg in die Züge zu erleichtern. Der Kanton Schwyz beteiligt sich mit 643'000 Franken daran.
Ein Lokführer der Südostbahn betritt einen S-Bahnzug in Arth-Goldau. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Ein Lokführer der Südostbahn betritt einen S-Bahnzug in Arth-Goldau. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Einerseits soll im Bahnhof Wollerau das Zwischenperron der Gleise 2 und 3 auf einer Länge von 110 Metern erhöht werden, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit. Andererseits werden im Bahnhof Einsiedeln die beiden Zwischenperrons der Gleise vier, fünf, sechs und sieben angehoben.

Zusätzlich werden an beiden Orten taktile Sicherheitslinien angebracht, die Sehbehinderten die Orientierung ermöglichen. Die Anpassungsarbeiten sollen im 2012 ausgeführt werden.

Die Kosten im Bahnhof Wollerau belaufen sich auf 1,39 Millionen Franken und im Bahnhof Einsiedeln auf 1,45 Millionen Franken. Die Schweizerische Südostbahn (SOB), der Bund und die Kantone Schwyz, Zürich und St. Gallen teilen sich die Investitionen gemäss einem Kostenverteiler. Der Kanton Schwyz übernimmt 643'000 Franken, die Regierung unterbreitet dem Parlament einen entsprechenden Verpflichtungskredit.

sda

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