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Behindertenpolitik: Zentralschweizer Kantone wollen Selbstbestimmung fördern

In der Zentralschweiz soll es für Menschen mit Behinderungen mehr ambulante Unterstützungsangebote geben. Darauf haben sich die Sozialdirektoren geeinigt. Ziel ist es, die Selbstbestimmung und die Teilhabe am sozialen Leben zu fördern.
(sda)

Wie die Zentralschweizer Sozialdirektorinnen- und direktorenkonferenz (ZSODK) am Mittwoch mitteilte, hat sie ihr Rahmenkonzept zur Behindertenpolitik überarbeitet. Diese Leitplanken hatten die sechs Kanton 2008 geschaffen.

Heute existiere dank des Rahmenkonzepts ein gutes Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsangebot innerhalb von Einrichtungen, teilte die ZSODK mit. Es gebe aber noch zu wenig passende Angebote ausserhalb von Einrichtungen.

Solche Angebote ausserhalb der Einrichtungen können es den Menschen mit Behinderungen erleichtern, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Zentralschweizer Kantone wollten ambulante Leistungen deswegen dort fördern, wo Bedarf bestehe, heisst es in der Mitteilung.

Es sollen mit über die Kantonsgrenzen hinaus zugänglichen Angeboten Lücken geschlossen und Fehlanreize beseitigt werden. Um dies zu erreichen, wollen die Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug in der Behindertenpolitik stärker kooperieren. Im Zentrum stehe die Weiterentwicklung von Leistungen und die Förderung von gemeinsamen Projekten.

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